| Ein Rundgang durch den Stadtkern |
Das Oratorium del Cocó liegt in der alten Possesion Son Ramon, die im 17. Jahrhundert entstand und früher Teil der Possesion Aiamans war, die später in die Possesionen Son Ramon und Son Pelai aufgeteilt wurde.
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Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte diese Possesion dem Doktor Jaume Fàbregues, dem Sekretär der Glaubenskongregation der Ciudad de Mallorca. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erscheint eine neue Familie von Grundbesitzern: Die Familie Alcover. Einer ihrer Nachfahren war Mateu Alcover Bennàssar, der in seinem Testament neun quarterades (Maßeinheit) Olivenhaine auf notariellem Wege für den Bau einer Kapelle im Jahr 1878 bestimmte und die einen Wert von 25 Peseten hatten.
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Der Graf von Aiamans, als Patron der Kirche von Lloseta, war nicht nur an dem Bau beteiligt, sondern übernahm auch die Kosten von 25000 Peseten.
Der Bauherr des Oratoriums war der Vikar von Lloseta, Miquel Arbona Mayol, der aus Sóller stammte. Am 20. November 1876 legte er dem Bischof von Mallorca, Mateu Jaume Garau, die Petition zum Bau des Oratoriums vor, mit dem Ziel, den Kult der Virgen María de Lloseta zu fördern. Mit der Zustimmung des Bischofs im Jahr 1877 begann man mit dem Bau unter dem Baumeister Jaume Rosselló Homar. Die Arbeiten begangen im Sommer 1877 und wurden im Juni 1878 beendet, obwohl das Oratorium schon im April geweiht wurde. |
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Der Ort ist mit zahlreichen Traditionen verbunden, wie der Pilgerfahrt zur Kirche. Außerdem gibt es zahlreiche volkstümliche Glossen und Lieder.
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Das Oratorium besteht aus einem kleinen Schiff (Neun mal vier Meter) mit einem Kreuzgewölbe und einem Altar, zu dem das Bild der Mutter Gottes gehört. Im hinteren Teil befindet sich die Sakristei. Das Gebäude wurde 1978 im Jahr seines hundertsten Geburtstags renoviert. Das alte Bild, ein Werk von Serra, wurde im Jahr 1974 entfernt und heute in der Sakristei der Pfarrkirche aufbewahrt. Das neue Bild ist ein Werk des Bildhauers Francesc Salva und eine Kopie des ursprünglichen. In den Jahren 1974 und 1975 unter dem Rektor Andreu Llabrés Feliu wurde der Altar maresfarben bemalt, die Decke erneuert und in der Kapelle wurden die Steine entfernt und der alte Maresstein des Gewölbes wieder freigelegt. Außerhalb der Kapelle wurde das Gelände vergrößert. 1988 wurde es zum Bien de interés Cultural (geschütztes Kulturgut) erklärt. |
Die Pfarrkirche liegt im Zentrum des Dorfes. Die heutige Kirche Virgen María de Lloseta ist die dritte in der Gemeinde. Man begann 1844 mit dem Bau und 18 Jahre später, 1862, wurde sie fertig gestellt. Zuletzt wurde sie 1995 renoviert. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie mit dem Anbau des existierenden Gebäudes, das sich durch ein Tonnengewölbe, Simse und Steinsäulen in einem klassizistischen Baustil auszeichnet.
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